Grenzenlose Freiheit…

Tipps für Ihre Wohnmobilreise

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Reisemobile Pander
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Der Traum schlechthin, einmal mit dem Wohnmobil eine Tour durch Deutschland oder Europa zu machen.

Einen unvergesslichen Urlaub zu verbringen, bei dem die Unterkunft immer mit dabei ist.

Damit Sie in Ihren Urlaub auf der sicheren Seite sind,

haben wir hier ein paar wertvolle Tipps für Ihre Reise zusammengefasst:

1.

Welcher Führerschein ist nötig,
um ein Wohnmobil fahren zu dürfen?

Prinzipiell hängt es von der Fahrzeuggröße ab. Die Besitzer des alten Führerscheins der Klasse 3, dürfen Wohnmobile bis zu 7,5 Tonnen Gesamtgewicht bewegen. Andererseits die Personen mit der Fahrerlaubnis der Klasse B dürfen Reisemobile bis 3,5 Tonnen fahren.

Wichtige Information: Der Fahrer muss mindestens
21 Jahre alt sein und eine Fahrerlaubnis sowie gültigen Personalausweises bzw. Reisepasses besitzen

2.

Wohnmobil, welches ist das richtige?

Folgende Punkte sind wichtig: Wie viele Personen möchten verreisen und welche Art Urlaub soll es sein? Wenn z.B. für die ganze Familie ein Urlaub geplant ist, sollte die Größe des Fahrzeugs der Mitreisenden mit eingeplant werden. Wichtig ob die Anzahl der Betten passen sowie Sitzplätze mit einem Sicherheitsgurt.

Während der Fahrt ist es Pflicht, dass alle Personen angeschnallt auf ihren Plätzen sitzen. Wenn im Urlaub Sport betrieben wird und z.B. die Ski- Ausrüstung nicht fehlen darf, muss diese bei der Auswahl mit einkalkulieren. In dem Fahrzeugschein ist das zulässige Gesamtgewicht eingetragen, diese darf nicht überschritten werden.

3.

Was muss beim Beladen
des Fahrzeugs beachtet werden?

Die schweren Teile werden unten gelagert, in dem Bereich der Achse wäre es am besten. In Kurven wird nämlich das Wohnmobil durch einen tief liegenden Schwerpunkt stabilisiert. Wichtig ist hierbei, dass das Fahrzeug nicht überladen wird. Dies ist vor allem Spritsparend und bewahrt den Reisenden bei Kontrollen vor möglichen Geldbußen.

Vor der Fahrt, bitte alles gut verstauen. Tipp: für zerbrechliches Geschirr: in den Zwischenräumen mit Küchentüchern aushüllen.


Damit bei der Fahrt, der Fahrer nicht abgelenkt wird, muss unbedingt vor der Abfahrt geprüft werden, ob sich auf Regalflächen herabfallende Gegenstände befinden.

4.

Grenzenlose Freiheit -
gilt das auch beim Übernachten?

Leider nicht. Denn zum Thema "Freies Campen" gibt es in Europa keine einheitliche Regelung, ganz im Gegenteil: Jedes Land hat seine eigenen Vorschriften. Darüber hinaus sollte man sich schlau machen! In Deutschland ist das einmalige Übernachten zur so genannten "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit" nahezu überall erlaubt, aber nur dort, wo es nicht verboten ist.

Campingähnliches Verhalten (unter anderem Herausdrehen der Markise, Aufstellung der Campingstühle und Tische …) ist verboten. 

Daher: zugelassene und geeignete Stellplätze ansteuern. Sie sind meist durch ein Parkplatzschild mit dem Zusatzzeichen "Wohnmobil" gekennzeichnet. Siehe in verschiedenen Stellplatzführern, auch international.

5.

Tempolimits

In vielen Ländern gelten für Reisemobile bis 3,5 t die gleichen Regeln wie für einen PKW. Leider gibt es auch Beschränkungen, die sich z.B. auf die Dauer des Führerscheinbesitzes oder auf das Alter des Fahrers beziehen.

Auf den deutschen Autobahnen gilt die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h, während aber in Finnland zum Teil nur 80 km/h gefahren werden dürfen.

6.

Maut / Straßengebühren

Die Maut wird in den einzelnen Ländern unterschiedlich geregelt. Oftmals ist sie von der Fahrzeuglänge, zum Teil aber auch von der Fahrzeughöhe abhängig.

In einigen Ländern ist sie aber mit der PKW-Maut identisch. In Spanien z.B. werden für Reisemobil mit einer Zwillingsbereifung eine höhere Maut verlangt.

7.

Wohin mit dem Schmutzwasser?

Klar, das fällt an und bei 4 Leuten im Fahrzeug muss man fast alle 2 Tage Frischwasser auffüllen, Brauchwasser entsorgen. Aber nicht da wo es gerade passt. Es gibt bundesweit Entsorgungstationen, etwa auf Campingplätzen/Stellplätzen aber auch bei Tankstellen (für die LKW Fahrer), bei Gasthöfen oder direkt an den Kläranlagen.

Manche Entsorgungsstationen sehen aus wie Parkscheinautomaten und man muss für die Entsorgung auch bezahlen.